Februar 2010

Schnee über Schnee – auch zu Beginn des neuen Monates. Und was trieben Atlantis und Frauchen an diesen herrlichen Wintertagen? Ihr könnt es hier nachlesen:
- Es war nicht schwer, mein Mädchen zum Schneeschnuppern zu überreden. An einem dieser Schnuppertage machte mir meine Atlantis ein besonderes Geschenk.
Seit ihrer Geburt hatte sie die Angewohnheit, bei gewissen „Stellungen“ eines ihrer Beinchen zu heben und einige Senkunden so zu verweilen. Nun nenne ichAtlantis bald acht Jahre mein Eigen und noch nie schaffte ich es, so schnell auf den Auslöser zu drücken, um dieses Bild festzuhalten. An diesem Tag gelang mir das für mich fast schon Unglaubliche. Kann
natürlich sein, dass der hohe Schnee das Nötige dazu beitrug. Doch kaum hatte ich abgedrückt, schnüffelte Atlantis bereits wieder im Schnee – könnte eventuell was
versteckt sein! Und nun die zweite Überraschung. Als wir ein Stück des Weges gingen, passierte dasselbe wieder (diesmal mit dem anderen Bein) und ich drückte so schnell es ging ab. Vielleicht lag es ja an der neuen viel leichteren Kamera, die ich ab nun stets mit mir trage. Auf jeden Fall war die Freude riesengroß.
- Von weiter Ferne her konnten wir das Bellen von Freundin Bella wahrnehmen, die
uns ausgiebig und freudig begrüßte. Atlantis verhielt sich dabei
ganz eigenartig, ja sie ignorierte Bella einfach, die mir leid tat. Also lag es an mir, sie zu streicheln und ein wenig zu verwöhnen. Beim Verlassen ihrer Zone schaute sie uns traurig nach.
- Ein Schneeerlebnis der besonderen Art: „Atlantisrolle im Schnee“
Nach diesem Schneegestöber mußte mein Mädchen ihrem Temperament Tribut
zollen. Zu Hause angelangt, ging es nach einer gesegneten Mahlzeit direkt auf die Sofa, die alsdann in Beschlag genommen wurde – und das nicht erst seit heute. Gut, dass sich Frauchen einen eigenen gemütlichen Stuhl angeschafft hat. Doch, ist sie nicht süß, meine Atl?
- Nach etlichen Tagen eisiger Kälte, Nebel und etwas Schneefall nun wieder ein Tag
der feinen Sorte. Zwei Sonnentage waren angesagt und einer davon wurde auch dementsprechend genutzt. Wir spazierten der Spur hinterher hinauf zum Waldrand. Außerhalb dieser Spur versank mein Mädchen machtlos in den Schnee, was ihr allerdings sehr
gut gefiel. Obwohl Atlantis nicht wusste, wohin mit ihren langen
Beinen, machte sie das Beste daraus und spielte mit dem Schnee um die Wette. Frauchen hingegen ging es dabei nicht so gut. Aber das lassen wir besser beiseite. Irgendwann forderte mich mein Mädchen zum
Weitergehen auf, was mir allerdings nicht so leicht fiel. Doch Atlantis
wartete geduldig auf mein Erscheinen. Langsamen Schrittes stapften wir nach Hause, wo Kater Benjamin bereits sehnsüchtig auf uns wartete. Ein Schnupperchen zur Eingangstüre, aber es kam niemand mehr
nach. Mein Mädchen suchte treuen Blickes ihren Spielkameraden,
der nicht lange auf sich warten ließ und Atlantis herzlich begrüßte.
- Wieder ein Sonntag wie aus dem Bilderbuch.
„Wie wäre es, mein Mädchen, wennwir heute nach St. Peter hochgehen würden?“ Als ob Atlantis diese Frage verstanden hätte, sprang sie auf, und es dauerte nicht
lange, befanden wir uns bereits auf der Wiese. Der erste Anstieg ist besonders im Winter etwas steil – wer wohl als Erster oben war? Bei diesem Foto erübrigt sich
jede Frage. Ja, Frauchen hatte es nicht leicht mit dem Temperament ihres Vierbeiners. Aber der Schnee bereitete
Atlantis so viel Freude, dass sie nicht genug davon kriegen konnte. Endlich erreichten wir die Kirche, wobei mein Mädchen sich vor Erleichterung in den „tiefen“ Schnee
fallen ließ. Gar nicht so leicht war das Aufstehen,
also blieb sie noch ein weilchen sitzen. Bevor wirdie Kirche betraten, legten wir noch eine kleine Rast ein und ließen uns stolz von einem vorbeikommenden Spazierengeher ablichten.
Sind wir nicht ein hübsches Paar?
Anschließend gingen wir in die kalte Kirche, um ein wenig inne zu halten und zu beten. Dabei gedachten wir in Liebe unserer Oma Herta und zündeten auch ein Lichtlein an. Mein Mädchen blieb dabei ganzartig auf dem roten Teppich liegen und blickte mich staunend an.
Zufällig kam Freund Tomba vorbei und drehte mit Atlantis eine kleineRunde. So, nun war es aber genug, und wir gingen zurück nach Hause, wo der Fressnapf bereits wartete und ungeduldig leergefegt wurde. Natürlich hielt Kater Benjamin Hof und leistete Atlantis dabei Gesellschaft.