Mai 2009

Wir genießen einen wunderschönen Maibeginn. Das Frühlingserwachen machte sich nicht nur bei den Blumen, sondern auch bei unseren Vierbeinern breit.
Freundin Bella konnte die Liebkosungen meines Mädchens kaum erwarten und legte sich untergebend auf den Rücken, was Atlantis gleich zum Anlaß nahm, ihr ihre Liebe kundzutun.
Auch unsere verfallene Ruine erwachte zu neuem Leben. Alle Bäume rundherum erblühen im neuen Glanz und man konnte beobachten, wie das Grün jeden Tag satter und satter wurde.
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Auf unserem Schilift sind noch immer die Sicherheitsbänder gespannt, was meinem Mädchen gar nicht gefiel. Nachdem wir den Wald verlassen hatten, lief sie freudig auf die Schiwiese, um in gewohnter Manier herumzutoben. Doch Atlantis wollte natürlich wieder hoch zu Frauchen, was ihr einige Mühe bereitete:
- „Wuff, wie komme ich hier wieder hoch? Da muß ich mir noch einiges einfallen lassen.“
- “Kann denn niemand diese blöde Absperrung entfernen? Frauchen, hilf mir doch.”
- “Na, wenn mir keiner hilft, dann muß ich doch alleine hochkraxeln – blöde Schnur.”
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Und so geschah es auch, wobei Atlantis anschließend eine kleine Rast
einlegte, um sich von diesen Strapazen zu erholen. Neugierig betrachtete sie den in voller Blüte stehenden Kirschbaum. Frauchen freut sich bereits auf die satten Kirschen, die davon gepflückt werden.
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Unser Bauer hat
sich zusätzlich zu den Hochlandrindern noch Fleckviecher
zugelegt, die auch ganz zutraulich sind. Einige bekamen bereits Nachwuchs. Schön, mitanzusehen, wie sich die Jugend untereinander versteht.
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Auf
unserem unbebauten Nachbarsgrundstück, welches von Atlantis zum
Lacki-Gacki-Machen genutzt wird, erstreckt sich eine prächtige Blütenallee – vielleicht gerade deshalb!
Frauchen hat sich in diesem Jahr einen langersehnten Wunsch erfüllt und einen hängenden japanischen Kirschblütenbaum direkt vor dem Küchenfenster setzen lassen.
Da geht einem das Herz auf. -
Auch
unsere neuen gefleckten Nachbarn erfreuen sich der Natur und genießen ihr
Zuhause. Egal, ob dunkel oder hell gefleckt, es sind wunderschöne Tiere, die auf Mutters Erde nach Nahrung suchen und sie auch ausreichend finden.
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Wieder einmal trafen wir bei einem Morgenspaziergang Freundin Shadow, die von
Herrchen an der langen Leine gehalten wurde, was auch einen triftigen Grund hatte. Shadow verletzte sich ihr Beinchen durch einen
Glassplitter und mußte daher eingebunden durch die Gegend hatschen. Mein Mädchen hat Shadow längst in ihr Herz geschlossen und zeigte es ihr auch. Doch ein paar vorsichtige Spieleinheiten durften auch diesesmal nicht fehlen.
Bevor wir die verträumte Ruine erreichten, lief uns Aiko entgegen. Bis jetzt hatten
Atlantis und Aiko ein etwas zwiespältiges Verhältnis.
Aiko traute meinem Mädchen ob ihrer Größe nicht so ganz und ließ dies immer wieder lautstark erkennen, was wiederum Atlantis gar nicht gefiel. Busenfreunde werden sie wohl nie werden, aber der Respekt ist bereits vorhanden – Steigerung folgt.
Ja, was haben wir denn da? Ein neugeborenes Hochlandrind mit Mutter blickten ganz friedlich in meine Kamera. Da das Kleine mit dem Aufstehen noch Probleme hatte, wurde es von seiner Mutter liebevoll beschützt.
Zum Abschluß spazierten mein Mädchen und ich durch den Waldweg, wo uns Vogelgezwitscher begleitete, hinaus auf die Schiwiese. Wir hielten noch ein Weilchen inne, um den beginnenden Tag zu begrüßen.